Digitale Grundbildung für alle!

Schulen sind gefordert Schülerinnen und Schülern digitale Komptenzen im Laufe ihrer schulischen Bildung zu vermitteln. Die Digitalisierung der Lehr- und Lernabläufe hat sich in den vergangenen Jahren – freiwillig oder unfreiwillig – verändert. Sie begleitet uns in allen möglichen Lebenslagen und ist aus den Lehr- und Lernszenarien kaum wegzudenken. Ziel dabei ist, die digitale Bildung stufenweisen, integrativ im Fachunterricht einzubauen und die Chancen für das Bildungssystem aktiv zu nutzen. Die verbindliche Übung Digitale Grundbildung ist seit dem Schuljahr 2018/19 ein fixer Bestandteil des Lehrplans für Neue Mittelschulen.

Grund genug, um eine Masterarbeit darüber zu schreiben! 🙂

Nazmiye Gnam

Die Umsetzung des neuen Lehrplans ermöglichen Maßnahmen und beispielhafte Umsetzungsszenarien, welche durch die großen Blöcke digi.folio, eEducation Austria und digi.komp begleitet werden. Diese, vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung entwickelte Umsetzungspaket für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Einführung der verbindlichen Übung in der Sekundarstufe 1 im Schuljahr 2018/19 (‘‘Information betreffend Einführung der Verbindlichen Übung,‘‘ 2018).  

  • digi.folio

Das digi.folio gilt in erster Linie für Lehrerinnen und Lehrer als Diagnoseinstrument und gibt einen ersten Einblick in deren digitalen Kompetenzen. Sie dient der eigenen Reflexion der persönlichen Lehrtätigkeit (‘‘Information betreffend Einführung der Verbindlichen Übung,‘‘ 2018).

  • eEducation Austria

Diese Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zielt darauf ab, digitale Bildung in allen Klassenzimmern salonfähig zu machen.  Dabei werden Lehrkräften invididuelle, schulinterne und schulübergreifende Seminare angeboten, welche die Vermittlung der benötigten digitalen Kompetenzen fördern (‘‘Information betreffend Einführung der Verbindlichen Übung,‘‘ 2018).

  • digi.komp

Die Abkürzung digi.komp ist ein Synonym für die Umsetzung der digitalen und informatischen Bildung in den Unterrichtseinheiten. Dabei gibt es zahlreiche Beispiele wie der die verbindliche Übung im Fachunterricht eingesetzt werden kann. Das Stufenmodell beginnt in der Volksschule (digi.komp4), welche sich auf die Bedeutung der Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft konzentriert. Im weiteren Schritt erfolgt der Kompetenzerwerb in der Neuen Mittelschule (digi.komp8). Zwar können hier die Inhalte autonom umgesetzt werden, jedoch sollen die Schülerinnen und Schüler am Ende der 8. Schulstufe befähigt sein, Kompetenzen aus den Bereichen Umfeldwissen, Internet, Multimedia, Programmiersprache etc. zu erwerben. Es obliegt der Schule, ob diese verbindliche Übung in eigenen Stunden oder integrativ im Fachunterricht erfolgt. Am Ende bildet digi.komp12 die gesamten erworbenen Kompetenzen in all den genannten Bereichen, welche innerhalb einer 8-jährigen Schullaufbahn erlernt werden (‘‘Digitale Kompetenzen: Unverzichtbar,‘‘ 2018).

Ziel dieser Arbeit ist, …

Chancen der Digitalisierung im Bildungsbereich aufzuzeigen. Darüber hinaus werden zukünftige Lernszenarien, welche mithilfe der Digitalisierung an Bedeutung gewinnen, näher durchleuchtet und auf den Kompetenzerwerb durch die Digitalisierung eingegangen werden. Dabei ist kritisch zu hinterfragen, welche Kriterien Lehrende benötigen, um den Anforderungen der Digitalen Grundbildung in der Sekundarstufe I gerecht zu werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Umsetzungsmöglichkeiten, welche die Lehrerinnen und Lehrer bei der Integration der digitalen Bildung im Fachunterricht unterstützen, um den Wissenstransfer nachhaltig zu beeinflussen. Hierbei geht es um die Entwicklungen der Lehrorte und Lernprozesse. Genauso entscheidend ist auch der Aspekt der nachhaltigen Bildung.

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